Meine Imkerei


Schon vor der ersten Zertifizierung 1996 noch zusammen mit meinem Freund Uli Nett in Kassel orientierte sich meine Imkerei an den Vorgaben der Demeter-Richtlinien für die Bienenhaltung. Meine Imkerei wird jährlich auf die Einhaltung dieser Richtlinien kontrolliert und zertifiziert. Das aktuelle Zertifikat finden Sie hier.

Basis meiner Imkerei sind Magazinbeuten aus 28 mm starkem Holz der Weymouth-Kiefer; dieses ist leicht, stabil, lässt sich sehr gut bearbeiten und bietet eine gute Wärmedämmung.

Grundform sind Halbzargen auf der Basis „Deutsch-Normal“ (DN) für 12 DN-Halbrahmen.
Diese verwende ich für die Honigräume mit 11 DN-Halbrahmen oder 9 DN-Halb-Dickwabenrahmen. Auch in den Rahmen der Honigräume bauen meine Bienen ausschließlich Naturbauwaben (ich verwende auch hier keine Mittelwände).

Die Bruträume meiner Bienenvölker stelle ich aus jeweils drei Halbzargen zusammen – in diese drei Halbzargen hänge ich bis zu 11 große Rahmen, die etwas höher sind als 1,5 DN. Das Innenmaß dieser Rahmen beträgt 350 mm breit x 340 bis 360 mm hoch. In diesen großen Rahmen können die Bienenvölker schöne große Naturbau-Waben bauen, die sowohl für die Brutsphäre als auch für einen Honigfutterkranz ausreichend Platz bieten.

Ich verwende für meine Magazine hohe Böden mit bis zu 8 cm Raum unter den Rahmen mit den Brutraumwaben. Diese Böden haben nach hinten eine zu öffnende Klappe – vorn zentral-mittig ein rundes Flugloch mit ca. 4 cm Durchmesser. Bei starkem Trachtflug kann ich vorn über die gesamte Breite auch noch einen Flugschlitz öffnen, der ca. 1 cm hoch ist. Interessant ist, daß die Bienen über den Schlitz abfliegen und über das runde Flugloch wieder in die Beute einfliegen.

Die Vermehrung meiner Bienenvölker aus dem eigenen Bestand erfolgt mit natürlich gefallenen Vorschwärmen oder bei Bedarf mit vorweggenommenen Schwärmen aus Völkern, die in akuter Schwarmstimmung sind. Das abgeschwärmte Restvolk teile ich nach Bedarf in zwei oder drei Ableger mit Schwarmzellen auf.
Hin und wieder fange ich auch freie Naturschwärme ein und integriere diese in meine Imkerei.

Mein Arbeitsmotto ist:
„Der Brutraum mit den großen Rahmen ist für die Bienen – nur der Honigraum ist für den Imker“
Im Brutraum führe ich „Kulturmaßnahmen“ durch die in der jeweiligen Jahreszeit zum Gedeihen des Volks beitragen. Aus den Waben des Brutraums wird kein Honig geerntet – Honigvorräte dort bleiben den Bienen. In den letzten Jahren konnte ich mit dieser Arbeitsweise eine Ergänzungsfütterung mit Zucker auf ein Minimum reduzieren oder sogar völlig darauf verzichten.

Honigernte
Ich ernte Honig ausschließlich aus den Honigräumen – entweder als Schleuderhonig oder als Wabenhonig.

Honig vom Demeter-Imker imkerlich-handwerklich in kleinen Chargen gewonnen, gepflegt, schließlich in Gläser gefüllt und in Verkehr gebracht:

Jeder Honig wird so ein Unikat
– Von jedem Volk
– Von jedem Standort,
von jeder „Lage“
– Aus jeder Jahreszeit
– Aus jedem Jahr
– Immer wieder neu
– Immer wieder anders

Wachsernte
Aus Brutwaben, die ich den Völkern entnehme, weil sie dort nicht mehr gebraucht werden oder aus Honigwaben, die ich in den Honigräumen nicht mehr verwenden will gewinne ich das Wachs, indem ich die Waben in einem Sonnenwachsschmelzer ausschmelze. Ich erhalte so qualitativ höchstwertiges Demeter-Naturbau-Bienenwachs.

Bei Fragen zu meiner Imkerei und meinen Bienenprodukten kontaktieren Sie mich bitte hier.