{"id":805,"date":"2019-02-02T16:36:30","date_gmt":"2019-02-02T16:36:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.der-bienenfreund.de\/?page_id=805"},"modified":"2019-02-02T16:41:24","modified_gmt":"2019-02-02T16:41:24","slug":"inhaltsangabe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.der-bienenfreund.de\/wordpress\/inhaltsangabe\/","title":{"rendered":"Inhaltsangabe"},"content":{"rendered":"<h4>Inhaltsangabe<\/h4>\n<p>Kurzbeschreibung des Inhalts<\/p>\n<p>Am bl\u00fchenden Apfelbaum wird die Begegnung mit sammelnden Honigbienen und deren T\u00e4tigkeit und k\u00f6rperliche Voraussetzungen f\u00fcr ihre Sammelt\u00e4tigkeit beschrieben. Im Verfolgen des Fluges wird der Bienenstand erreicht und weitere Beobachtungen geschildert. Die entstandenen Eindr\u00fccke werden in einem Bild, dem Erlebnis eines Gliedma\u00dfenartigen, zusammengefa\u00dft.<br \/>\nWeitere Besuche am Bienenstand bringen dem Beobachter weitere Erlebnisse: Jungbienenvorspiel, Drohnenflug, Anatomie der Drohnen, Schwarmflug und schlie\u00dflich Hochzeitsflug der Jungk\u00f6nigin. Dabei wird \u00fcber Drohnensammelpl\u00e4tze berichtet und deren Eigenart dargestellt.<br \/>\nDer Schwarm und sein Verhalten werden beobachtet bis zu seinem Wegflug oder bis der Imker ihn &#8222;einschl\u00e4gt&#8220;. Der Imker bringt ihn zuerst in den Keller und l\u00e4\u00dft den Schwarm sp\u00e4ter, nach drei Tagen, in eine neue Beute einziehen. Die Waben, welche in der Schwarmfangkiste entstanden sind, sind Anla\u00df, den Vorgang und die Bedingungen f\u00fcr das Bauen der Waben im Bienenvolk zu erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Die weitere Entwicklung des Bienenschwarms wird geschildert. Mehrere kurzt\u00e4gig aufeinanderfolgende Durchsichten zeigen das wachsende Wabenwerk und das sich darin entwickelnde Brutgeschehen. Die verschiedenen Brutstadien im Brutnest werden beschrieben bis zum Schlupf der fertig ausgebildeten Arbeitsbiene. Es entsteht der Eindruck, da\u00df, ausgehend von der K\u00f6nigin, ein rhythmischer Impuls den Bienenstock durchzieht.<\/p>\n<p>Die neu geschl\u00fcpften Bienen werden in ihrer weiteren Entwicklung beobachtet und diese beschrieben. Die Beobachtung erfordert die Unterscheidung in Stockbienen und Flug- oder Sammelbienen. Die Entwicklung der Stockbienen zeigt sich \u00e4u\u00dferlich an einer gesetzm\u00e4\u00dfigen Abfolge von T\u00e4tigkeiten; Untersuchungen der Physiologie zeigen eine Dr\u00fcsenmetamorphose bei der sich entwickelnden Arbeitsbiene. Die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit der Entwicklung der Arbeitsbiene ordnet sich aber den \u00e4u\u00dferen und inneren Bed\u00fcrfnissen des Organismus unter. Zwei Str\u00f6me begegnen und durchdringen sich im Bienenstock: der von au\u00dfen hereingetragene Substanzstrom, welcher innerlich \u00fcber die eierlegende K\u00f6nigin und die Pflege der heranwachsenden Brut in einen Strom von Arbeitsbienen verwandelt wird, welcher sich in seiner \u00e4u\u00dferen T\u00e4tigkeit im Umkreis des Bienenstocks gleichsam aufl\u00f6st.<\/p>\n<p>Das Erlebnis eines &#8222;Volltrachtfluges&#8220; am Bienenstand f\u00fchrt zu weiteren Beobachtungen. Dabei wird die Eiablage der K\u00f6nigin n\u00e4her geschildert, Eientstehung (Oogenese) und Eibefruchtung. In der Hauptsache wird aber das Tanzverhalten der Bienen ph\u00e4nomenologisch beschrieben und in seiner Wirkung im Bienenvolk hergeleitet. Die T\u00e4nze sind nicht eigentlich als Sprache, vielmehr als physische und physiologische Anregung zur Handlung innerhalb eines Organismus zu erleben.<\/p>\n<p>Aussehen und Entwicklung von Drohnenbrut wird beschrieben. Weiterhin die Entdeckung von zwei Umweiselungszellen, was als Anla\u00df dient, die Entstehung von K\u00f6niginnen in Bienenv\u00f6lkern zu erkl\u00e4ren und physiologische Hintergr\u00fcnde darzulegen. Im Sommer nach der Johannizeit geht f\u00fcr die Bienen die Tracht zu Ende. Es kann zu R\u00e4uberei kommen, deshalb m\u00fcssen Kontrollen kurz sein. Die neue K\u00f6nigin wird entdeckt und in ihrer T\u00e4tigkeit bei der Eiablage beobachtet. Bei der weiteren Durchsicht des Bienenvolkes wird auch die &#8222;alte&#8220; K\u00f6nigin noch einmal gefunden; ein seltenes Erlebnis f\u00fcr einen Imker, da normalerweise nie zwei K\u00f6niginnen in einem Volk beisammen sind, nur nach einer Umweiselung.<\/p>\n<p>Bei einem Besuch am Bienenstand nach der Johannizeit erlebt der Besucher, wie die Drohnen aus dem Volk abgetrieben werden. Drohnen leben in gesunden Bienenv\u00f6lkern in Mitteleuropa normalerweise von der Osterzeit bis zum Ende der Johannizeit. Eine Vorratskontrolle zeigt, ob noch eine Erg\u00e4nzungsf\u00fctterung vorgenommen werden mu\u00df. In der Michaelizeit beginnen die V\u00f6lker, die Wintertraube zu bilden.<br \/>\nDie Novemberstimmung am Bienenstand gibt Anla\u00df zu einer Kontrolle der bei den Bienenv\u00f6lkern eingelegten Bodeneinlage, der Windel. Darauf zu findende Symptome werden beschrieben und erkl\u00e4rt. Besondere Aufmerksamkeit wird den Varroa-Milben gewidmet. K\u00f6rperlichkeit und Biologie der Varroa werden beschrieben und die Auswirkungen dieses Parasiten f\u00fcr die Bienenv\u00f6lker der westlichen Honigbienen Apis mellifera.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher gaben die Menschen ihren Haustieren die &#8222;Christgeburt&#8220; bekannt; heute ist dieser Brauch nicht mehr so selbstverst\u00e4ndlich auszuf\u00fchren. Warum verlassen Bienen im Winter ihr Volk, obwohl sie doch drau\u00dfen nur verklammen und sterben? Eine Winterbetrachtung &#8222;Winterbienen&#8220; zeigt die Bedeutung der Weihnachtszeit f\u00fcr die Bienen und deren Aufgabe f\u00fcr den Naturumkreis.<\/p>\n<p>Sobald es drau\u00dfen w\u00e4rmer als 12 Grad wird, machen die Bienen einen Reinigungsausflug. Das Fr\u00fchjahr bis in die Osterzeit wird die Zeit der &#8222;Durchlenzung&#8220; genannt; diese birgt f\u00fcr die Bienenv\u00f6lker besondere Gefahren, welche zum Verlust oder erheblicher Schw\u00e4chung der V\u00f6lker f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine Sommerbiene wird h\u00f6chstens sechs Wochen alt, dann ist sie verbraucht. Eine Winterbiene lebt bis zu acht Monaten &#8211; wie sie die Voraussetzungen dazu erlangt, wird beschrieben. Der Imker hat verschiedene M\u00f6glichkeiten, die Bienenv\u00f6lker zu f\u00fchren und durch Kulturma\u00dfnahmen in ihrer Entwicklung zu f\u00f6rdern. Wenn seine Arbeit erfolgreich ist, so kann er im Fr\u00fchsommer bald den ersten Honig schleudern. Die inneren Lebensrhythmen des Bienenvolkes legen es dem Imker nahe, im Fr\u00fchsommer zwischen Ende April und Ende Juni seine V\u00f6lker alle neun Tage zu kontrollieren. Aus den gefundenen Volkszust\u00e4nden leitet er seine weiteren Ma\u00dfnahmen ab.<\/p>\n<p>Schwarmstimmung ist ein Zeichen f\u00fcr Vitalit\u00e4t der Bienenv\u00f6lker; es werden verschiedene M\u00f6glichkeiten des imkerlichen Umgangs mit der Schwarmstimmung besprochen und teilweise dargestellt. Daraus ergeben sich Kriterien f\u00fcr die Zucht und Zuchtauslese der Bienenv\u00f6lker.<\/p>\n<p>In einem Zitat aus einem Arbeitervortrag von Rudolf Steiner werden weitere Aspekte der Schwarmstimmung im Bienenstock dargelegt und die besondere Verantwortung des Menschen hergeleitet.<\/p>\n<p>Die Beobachtung der sammelnden Bienen l\u00e4\u00dft den Schlu\u00df zu, da\u00df sie die gesammelten Substanzen nicht &#8222;um ihrer selbst Willen&#8220; sammeln; sie werden in einem Bienenstock &#8222;abgeliefert&#8220;. Vier Substanzen werden gesammelt: Nektar, Bl\u00fctenstaub, Knospenharz und Wasser. Honig ist die bekannteste Bienengabe. Die Sammelt\u00e4tigkeit der Biene wird beschrieben und ein Eindruck von der Verarbeitung des Nektars zu Honig im Bienenstock vermittelt. Die Ph\u00e4nomene der Honigbildung lassen etwas von seiner Qualit\u00e4t erkennen. Die Bedeutung des Honigs f\u00fcr das Bienenvolk wird am Beispiel einer Einzelbiene verbildlicht, die sich hinter ein Fenster verflogen hat.<\/p>\n<p>Es wird auf vier Substanzen aufmerksam gemacht, welche die Bienen sammeln. Der Nektar wird \u00fcber viele Schritte der Veredlung zum Honig, dieser wird vom Imker geerntet. Was darf Honig kosten? Ein Gedicht gibt Anregung zur Beantwortung dieser Frage.<\/p>\n<p>Wie Bl\u00fctenstaub gesammelt wird, l\u00e4\u00dft sich gut beobachten; dies wird beschrieben. Der Bl\u00fctenstaub fermentiert im Bienenstock in der Wabe zu Bienenbrot. Dessen Bedeutung f\u00fcr die Entwicklung der Einzelbiene (Dr\u00fcsenmetamorphose) und den gesamten Stoffwechsel im Bienenstock, den &#8222;Werdestrom&#8220; wird dargestellt. Der Futtersaft f\u00fcr die K\u00f6nigin und die Bienenbrut haben in diesem Proze\u00df wesentliche Funktion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.der-bienenfreund.de\/mein-buch\/\">Zur\u00fcck zu Mein Buch<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhaltsangabe Kurzbeschreibung des Inhalts Am bl\u00fchenden Apfelbaum wird die Begegnung mit sammelnden Honigbienen und deren T\u00e4tigkeit und k\u00f6rperliche Voraussetzungen f\u00fcr ihre Sammelt\u00e4tigkeit beschrieben. Im Verfolgen des Fluges wird der Bienenstand erreicht und weitere Beobachtungen geschildert. Die entstandenen Eindr\u00fccke werden in einem Bild, dem Erlebnis eines Gliedma\u00dfenartigen, zusammengefa\u00dft. 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